Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

8. Januar 1697 · Seite 229v · Scan 484
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Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[229v] 1698
Zeilen 29–30
Frater Iosephus noster appulsus.
(lat) Unser Bruder Joseph trifft ein.

Transkription

Ianuarius.
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habe sein Sohn von selbigem zimmlich
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scharpffe treüw Wort hören, vnnd
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vernemmen müsßen etc. Alles vnnötig
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hier zuerzellen. Nunn möchte er
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wüsßen, was dann er verüebt, vnnd
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begehre darüber ein Richter etc. Die
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Gegenpart antwortete, daß Meßmer
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immer vnnd immer wider sie außgiesße,
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sie nemmen ihme sein Stuk Brodt auß
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dem Hauß etc. So sie nit erleiden
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konnen noch wollen etc. Wesswegen
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sie geredt, wann sie nit bald Ruhe
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können haben, wollen sie außbringen,
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was vor 2 3 6 jahren geschehen, vnnd
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daß die Wand werden schwizen etc. Ver-
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hofen sie seÿen nit diejenigen, welche
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ihme sein Stuk-Brodt auß dem hauß
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nemmen, vnnd wann er von dergleichen
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worten abstehen werde, wollen auch
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sie still seÿn etc. Herr Pater Dietland vnnd
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ich redten vill darzu, aber lang vergeb-
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lich, vnnd doch endtlich möchten wir sie
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in Gütigkeit vergleichen, daß Sie ein
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anderen die Hand gegeben, das ver-
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gangene ein anderen verziehen vnnd
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vergeben, vnnd versprachen, mit ein
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anderen gut Freünd vnnd Nachparen
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zuseÿn. Vnder desßen ist vnßer
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Hegnera von Lachen, halteten mir
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erstlich für, daß ich verwichenen
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Heiligen

Anmerkungen

a Korrektur durch Autor im Text. Nicht lesbar.