Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

16. Dezember 1697 · Seite 221r · Scan 465
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Zeile 1
[221r] 1697
Zeilen 26–28
Christoph Humbeer solvit 200 Gulden a conto cauponæ.
(lat) Christoph Humber bezahlt 200 Gulden in bar an das Wirtshaus.

Transkription

December.
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Ich antwortete, daß bÿ dem, was ich
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neüwlich mit ihnen tractiert vnnd
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abgeredt, alles sein Verbleiben haben
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werde: daß namlich für iedes Klafter
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ein halber Gulden ihnen bezahlt, allein sie
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mit ReichßGelt vernüegen, der Kirch-
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en aber den Aufwechsel bleiben solle.
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Vnnd sollen dem Meßmer 6 Gulden vorauß
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gebühren von der ganzen summa. Im
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fahl er es nit annemmen wolle, solle es
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der Kirchen zufallen, von welcher dem
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Meßmer vmb sein gehabte Mühe schon
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werde vergolten werden. Sie
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fragten auch wegen etwas Fuhrlohns
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vnnd zu der Fuhr auß dem Wald gemachter
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Strasß, daß der Kirchen-Pfleger et-
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was misßverständig worden gegen
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einem oder anderen: darüber ich geant-
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wortet, das der Kirchen-Pfleger den
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mit den Fuhrleüten gemachten Contract
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ehrlich halten solle: im vbrigen der Kirchen
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hausen, wie recht ist. Giengen also
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sie von mir wider hinwek etc. Sonsten
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hetten alle Lehen-Schifleüt erscheinen
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sollen: Seÿnd aber der Diener vnnd Bach
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außgebliben etc. Nach Mittag
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vnnd hatt die im Verkauf des Wyrts-
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hauses zum Rappen angedingte 200 Gulden
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an lauter Geld, selber abgestattet, mir
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aber ein gut paar liderne Belzhandschuch
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verehrt, so ich ganz gern angenommen,
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vnnd mich bedankt. Hab doch es ihme nit
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vnver-

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