Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

5. Dezember 1697 · Seite 215r · Scan 453
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Zeile 1
[215r] 1697
Zeilen 17–18
Rationes annuæ Communitatis.
(lat) Jahresrechnung der Gemeinde.

Transkription

December.
1
der Züberlin sich keines weegs weig-
2
eren konne, die Wyrtschaft zu quitt-
3
ieren, masßen der Lehen-Contract ihnen
4
ganz klar dahin weiße. 2.o Sein
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eingelegten Wein ausszuschenken, müsse
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er mit dem Grichtsherren verstehen,
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als an demme es lige, es zuzugeben,
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oder abzuschlagen. 3.o Treüwungen
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Kuttlen, Lenggen, Würst etc. zu speißen,
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können mit Antreüwen einer Buosß
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hindertriben werden. 4.o Treüw-
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ungen in Baden, seyen nit zusorgen,
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dann mann seinetwegen kein neüw
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Landtrecht machen werde: vnnd seÿe
15
mann nit so gäch, solche Sachen zu con-
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cedieren etc. Mich freüwete
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diser Antwort etc. Den
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Tag halteten wir die Gemeind Rech-
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nung, darbÿ ich, sampt Alt vnnd neüw-
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en Burgermeisteren, Stabhalter Hanß
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Bach (welcher die Rechnung gestellt,
22
dann beide Burgermeister waren des Schreib-
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ens nit gelehrt) vnnd Weÿbel Traber
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vnß eingefunden. Vnnd gab mann
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mir pro honorario voriähriger Rechnung
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13,5 Batzen daß iezige aber sparte mann
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bis auf künftige Rechnung: iedem
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Bysizenden ist Besoldung wegen dißer
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Rechnung 12 Batzen verordnet (nach ett-
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licher jahren loblichem Brauch) welche sie zum
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Theil nachgends vertrunken, vbriges heim
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getragen

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