Transkription
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Stab gefertiget hette sollen werden;
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vnnd fragte, warumb vor etwas
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Zeit ein Statthalter disen Brief annulier-
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en wollen? Dann von vnverdenklichen
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jahren hero seÿe diß Güetlin vor dem
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auch alle in selbigem Güetlin gesche-
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hene Fräfel vor dem Obervogt zu
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Zehendten von selbigem nit nacher Eschenz,
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eingezogen, worauß klar seÿe, daß
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diß Güetlin nit in Eschenzer, sonder Stein-
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egger Gerichten lige. Wundere also er,
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warumb ein Herr Statthalter zu Freüwd-
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enfels dißen Brief annulieren vnnd
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nichtig machen wolle. Ich be-
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ruefte den Herrn OberVogt Rÿepli zu mir,
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vnnd war vnßer Antwort, das nie-
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mand die Schuld der 100 Gulden zunichtenb
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begehre: allein weilen der Brief zu
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Stammen aufgerichtet seÿe, das Gütlin
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aber in Eschenzer Gerichten gelegen,
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were solchen Brief zufergen dem Richter
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zu Eschenz zugestanden. Das aber das
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Güetlin in Eschenz Gerichten lige, weisen
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die Markstein mehr als klar, vnnd
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seÿe hierinn nur kein Zweyfel. Daß
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der Zehendten nacher Stammheim genommen
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seÿe worden, habe mann erfahren,
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seithero vnßerer Herr Statthalter den
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handel nachgesuecht; da sonsten mann
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ieder-