Transkription
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nit beleidigte, wollte ich vill ehender
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mit ihme mundtlich vnnd in Freündtlich-
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keit conferiert, als aber mit dem Rechten
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gegen ihme verfahren seÿn. Allein er
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hatt es selber also wollen: vnnd hab ich ihme
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nechster Tagen ein fründtliches Schreiben
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darüber gemacht, vnnd gebetten, zum besseren
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zuverstehen etc. Das Gricht continuierte
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bis vmb 6 Vhren Abends, da wir in der
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Finstere heimgeritten etc. War der
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Himmel alligklich bedekt, milt, vnnd bald
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wider meistes hell, vnnd still.
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Den 5. Novembris. Ist ein edler Tag gewesen,
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doch gegen dem Abend fieng ein nit kalter
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Vnderluft an zuwähen, der sich bÿ gleich-
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wohl hellem Himmel immer vnnd immer
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vermehrt. Herr OberVogt Rÿepli
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nam vmb 8 Vhren nur ein Brüeli,
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vnnd reitete wider nacher hauß.
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Ich hab gester vergesßen, das Herr Ober-
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Eschenz kommen, vnnd mich auß dem
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Gericht geruefen, mir ein besigleten
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Pergamentenen Brief weisend, welcher
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100 Gulden auf dem so genannten Gütlin
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bÿ Schafrat einhaltete, vnnd aber zu
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gesezt, von selbigem Landtschreiber ge-
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schriben, vnnd vom OberVogt zu Stein-
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egg gesiglet ware, da doch das Güet-
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lin in Eschenzer Grichten gelegen,
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vnnd dessetwegen vor selbigem Gerichts-
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Stab