Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

29. Oktober 1697 · Seite 191v · Scan 404
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Zeile 1
[191v] 1697

Transkription

October.
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aber redten wir so wohl dorten, als darnach
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vill von demselben; sezten auch Puncten
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auf, vnnd considerierten einen nach dem
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anderen reiflich. Wir erzellten ihme
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auch alle Difficultates, Beschwärden, von
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schlechtem Gebeüw, weniger Gastung,
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vnnd was nur dasßelbe hette können
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verleidenlich machen. Ich sagte beneben
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ihme, daß ein stark spargimenter seÿe
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gewesen, ob were ein Gespenst in dem-
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selben: ich hab zwar dato, als lang der
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neüwe Wÿhrt im hauß seÿe, darvon
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nichts gehört: Nichts desto weniger
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werden noch wohl Leüt seyn, welche
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hierinn grosße Difficultet vnnd vill
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Geschwäz machen etc. Mit einem
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Wort, ich erzellte alles, damit nur
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er alles wüsßen, vnnd desto reiflicher
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sein Reflexion machen könte. Er
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liesß sich aber von keinem erschreken,
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xxxa vnnd sagte, daß er alles vorhero
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wohl gesehen vnnd gewüsst: vssert
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was das Gespenst anlange, dörffe
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er seiner Frauwen nichts darvon
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sagen, vnnd glaube er, daß er sie nit
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warde bereden allhero zukommen: er
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aber für sich achte es nit vill. Ich
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sagte zwar, daß gewüsß an der Sach
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nichts were, vnnd komme das Geschreÿ
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einzig von einem getrunkenen Mann
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her: doch scheüche mann es in etwas,
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vnnd sage ich es ihme, wie ein ehrlicher
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Mann

Anmerkungen

a Streichung durch Autor. Nicht lesbar.