Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

28. September 1697 · Seite 169v · Scan 360
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[169v] 1697

Transkription

September.
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gestrigen Tags einen Hagel vast eine
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halbe Stund lang erlitten, desßen meiste
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Stein wenigist einer starken Erbsen
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grosß geweßen. Darvon sie ersorgt,
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das nit allein dergleicihen mehr, sonder
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so gar auch Schnee oder starke Reifen
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erfolgen möchten: vnnd hiemt nuz-
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licher gethan zuseÿn, fürderlich abzu-
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wimmlen, als grosßere Gefahr zuer-
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warten. Wir fanden nit, das der gestrige
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hagel einigen Schaden verursachet etc.
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vnnd vermeinten, es hette der Wimmet
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desßen vngeachtet noch wohl können
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aufgeschoben werden. Allein stuende
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es nit an vnß. Doch urgierten wir
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vnßere Leüt nit, abzuwimblen: wohl
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aber zutrachten, daß alles in einem Tag
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abgewimmlet, vnnd aufgeschüttet möchte
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werden etc. Auß den Reeben
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giengen wir in Ohrthalden, fanden alles
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so vbel nit etc. Suechten hernach Herrn Schroten
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vnßeren haußmann, den mann bald
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in dißem, bald in einem anderen Ohrt vnß
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zeigen wollen, fanden aber ihne nit weder
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da noch dorten. Also giengen wir ge-
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gegen der Statt, da ich dem Meßmer be-
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fohlen, zu Herrn Schrothen in das Hauß zu-
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kehren, ihme zuverdeüten, daß ich bÿ
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den Patres Capucinis seiner warten
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wolle. Also gieng er hin in die Statt,
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ich in die Capuciner Kirchen, meine Obli-
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gatio-

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