Transkription
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Den 27. Septembris. Ist nach vngestümmer, mit
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Reegen vermischter Nacht, auch vngestümm-
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er Nasßer, vnlustiger Morgen erfolget,
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auch ein solcher Tag durch vnnd durch ge-
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bliben. Eß hatt mithin der Himel auch
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Risel, aber ganz zart, vnder dem Reegen
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abfallen lasßen etc.
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Den 28. Septembris. Fanden wir am Morgen
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meist hellen himmel, aber beständigen starken
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Vnder Wind. Ich fahrte vmb halber 7
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Vhren, mit Mesmer Johannes Diener vnnd
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seinem Sohn auf Cell, da wir vmb 9
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Vhren ankommen, vnnd alsobald vnßerem
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Hauß zugangen: darinn ich niemand an-
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getrofen, als Herrn Schrothen sein kleines
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döchterlin, welches mir seinen Vatter
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in Reeben zuseÿn angezeigt. Ich be-
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sichtigte das hauß, vnnd erfahrte, das
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der Mangel am Tach etc. wohl erbesser-
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et: Gieng darnach in vnßere Reeben
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hinauß in das Stirz-Grüth , fande in
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selbigem alles wohl bestellt, vsßert
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das das ienige, was der starke Hagel
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im Sommer getrofen, alligklich erdohret,
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theils erfaulet: im vbrigen waren
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der Trauben ganz vill, vnnd hattea mann
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hiermit ein zimmlich reichen herbst zu-
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hofen. Wir fanden alles würklich
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im herbsten, dann sie sagten, das sie
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gestrigen