Transkription
1
müsße: dermahlen aber könne mann
2
den armen Knaben lenger nit in seiner
3
Cura lasßen etc. Alles vergeblich, so
4
daß endtlich der Weÿbel die bott bis auf
5
10 pfunda angelegt. Aber auch vmbsonsten.
6
Herr Pfarrer kehrte darüber wider zu vnß,
7
erzellte vnß, was geschehen, vnnd wolte
8
vber nächtigen Rath mit vnß abfasßen.
9
Worüber er mit vnß zum Tisch gesesßen,
10
vnnd hier vbernachtet.
11
Den 26. Septembris. Nach deme der Wind die ganze
12
Nacht zimmlich gebrauset, mithin Reegen
13
außgegosßen, auch am Morgen kein
14
helle gegeben; ist darüber der ganze Tag
15
gleicher Gestalten vngestümm geweßen,
16
das doch ein oder ander mahl die Sonne
17
lieblich hervor geschinen, hinwider etwas
18
Sprüzlins etwann 2 oder 3 Vatter vnser
19
lang gefallen. Die gestrige Gint-
20
elharder seÿnd heüt wider kommen, wegen
21
Iacob Brodtbeken sich beklagend, vnnd
22
daß er vmb meine bott nichts achte,
23
vorgebend etc. Ich vernam desßen
24
bestätigung auch von vnßerem Weybel
25
wesßwegen alsobald auf Frauwenfeld
26
ein brieflin gerüstet, mich vber die vnge-
27
horsambe dißes Brodtbekens zubeklagen,
28
vnnd Schirm zusuechen. Als aber die
29
Gintelharter (vnder dennen Herr Pfarrer selbst-
30
en geweßen) mit dißem eben auß dem hauß
31
gehen