Transkription
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Den 4. Septembris. Ist wider ein edler Tag
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geweßen, vnnd führten wir heüt allen
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vbrigen Haber in die Scheür etc.
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Den 5. Septembris. Ist gleicher massen ein sehr warmer,
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ohneracht zimmlich gewülkter Tag gewesen:
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darzu ein warmer Luft gestrichen, vnnd sonder-
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bar nach Mittag stark gewähet, hatt auch ein
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zimmlich Gewülk vber vnß har getriben, so ein
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starken, aber kurzen Spruz außgegosßen: ist
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hernach wider Sonnen-Schein worden, vnnd ganz
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warm. Herr Statthalter zu Clingenzell
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klagte mir heüt sein Noth, daß er nemlich
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kein Wein mehr hette, vnnd suochte bÿ mir
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Hilf. Ich sagte, könne ihme kein guten
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geben: aber für daß Volk, wann er es ver-
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lange, wolle ich etwann ein paar Eymer oder
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etwas ihmea werden lasßen. So er mit dank
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vernommen. Er erbietete mir beneben
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5 Lammer-Schaf feil, die ich gern gehabt
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hette auf Schafrat. Doch machte er endtlich
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solchen Preÿß, das ich gesagt, ich selbige
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sehen, vnnd den Markt mit ihme beschliessen
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wolte etc. Heüt frühe ist
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Benedict Volmann von Bornhausen kommen,
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mich befragend, ob nit die Steinegger Reeb-
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leüt auf Schafrat etwas Obs erkauft?
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Vnnd wie teür? Dann er gewillet, selbiges
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ihnen abzuziehen. Ich antwortete, wüsse
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nit, ob in solchen Sachen ein Zug seÿe. So dann
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gebe es nit gute Nachparschaft. Tertio,
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vnnd wann er den Zug schon anlege, glaube
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ich