Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

24. August 1697 · Seite 147v · Scan 314
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Zeile 1
[147v] 1697

Transkription

Augustus.
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damit er sich desto besßer zu resolvieren
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wüsste, vnnd ermahnete wider nacher
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Hauß zu kehren, mit seiner Frauwen Rath
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zuhalten, vnnd was dann er gut finden
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werde, mich wider zuberichten. Ich invitier-
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te ihnen bÿ vnß zu vbernachten: er aber hatte
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ehender begirdt wider seinen: ist auch nach empfang-
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enem Gläßlin Wein bald wider verreist.
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Den 22. Augusti. Ist ein zimmlich feiner, doch
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nit gar warmer Tag geweßen, vnnd
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könten wir desßetwegen vnßeren Haber
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nit aufnemmen, welchen wir vergangenen
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Monntag geschnitten. Auf den Abend
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ist der Himmel meistes bezogen gewesen,
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vnnd machte kein Hofnung zu guetem
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Wetter.
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Den 23. Augusti. Regnete es bÿ frühem Morgen,
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vnnd war ganz trüeb, dann der Nebel sich sehr
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stark hinein gehenkt etc. Eß nam auch derge-
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stalten zu, daß wir vnßer im Sigentahl Haber
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schneidende Schnitter wider nacher Hauß entlassen
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müesßen etc. Verbleibte auch also den
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ganzen Tag.
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Den 24. Augusti. Festo S. Bartholomæi ist der
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Morgen trüeb gewesen, doch erzeigte sich
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die Sonne, vnnd machte hofnung besseren
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Wetters. Aber nach Mittag gab es wider
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Reegen, vnnd ward vnlustig Wetter.
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Auf

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