Transkription
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Keller bÿ dem Schmalz-Kübelin in einer
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Maußfallen gefangen: darab ich mich nit
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wenig verwunderet, vnnd gelachet, sag-
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end, wann ob dem Schmalz-Kübelin solche
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Gäst seÿen, oder sonsten in Vnßerem hauß
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ihr herberg haben, were kein Wunder,
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wann vill darüber gange. Zwar vor
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Siben Jahren hab ich ein gleiche Mauß in
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meinem Zimmer in einer trätinen
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Schnellfallen auch erwütscht, daß also nichts
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neüwes, daß dergleichen Handelsleüt in
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vnßerem hauß gefunden werden.
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Ich hatte vorgester vergesßen, zu ver-
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deüten, daß Herr Christof Humber an-
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kommen, vmb zuerfahren, ob er nit möchte
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vnßer Wyhrts-hauß zu Lehen, oder zu-
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kaufen vberkommen. Er ist seines handt-
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werks ein Kürsener, vnnd ist vor disem
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in Vnßerem Gottshauß Vahr1 eine zimm-
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liche Zeit geweßen, in Meÿnung (als vill
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mir bekannt, sich dorten sampt seiner
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Frauwen zuverpfrüenden, vnnd die Wyhrt-
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schaft zuregieren. Ist aber, weisß nit auß
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was vrsachen wider abgescheiden, vnnd nach-
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gends in vnderschidlich Ohrten haußhäblich gebliben,
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aber keinem Ohrt sein Verlangen gefunden. Etc.
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Jezt aber vermeinte er, hier sein Glük zu-
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haben, vnnd sein vbriges Leben mit seiner
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Frauwen zu verschleisßen. Ich de-
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scribierte ihme die beschwerden des Zinses,
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des Sazgelts, des vmbgelts etc. weitleüfig,
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damit