Transkription
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vnnd gegen 10 Vhren schüttete es auch bÿ Vnß
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ein starken Plaz-Reegen auß.
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Den 2. Augusti. War noch am Morgen trüeb Wetter,
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vnnd henkten sich die Nebel vill vmbher.
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Herr Pater Marian spazierte heüt frühe per Œningen,
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vnnd Grüenenberg auf Cell, vmb gewüsser
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seiner Gescheften wegen. Herr Pater Dietland war
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gewillet in Grüenberg Festum Portiunculæ zu
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begehen, er ward aber von dem vnbeständigen
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Wetter abgeschrekt; probierte hernach auf
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ruk. Jedoch hatte es mit Reegnena alligklich
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eingehalten, vnnd bliengete mithin die Sonne
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herfür; Männigklich bemühete sich heüt
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die Frucht, was ieder auf dem Veld hatte, ein
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zuführen, müsste doch noch vill sich gedulden;
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dann gegen 3 Vhren kam wider erstes ein
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gar zartes, hernach ie lenger, ie heftigers
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Sprüzlin, daß also wider Hofnung, vill Frucht
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auf dem Veld gebliben. Wir selber
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führten auß der Oberen Mülli Äkeren
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ein paar Wägen vnder daß Tach, könnten
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doch es nit alligklich rösch haben, vnnd
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seÿnd endtlich wir von dem Reegen auch
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abgetriben worden. Folgte hierüber
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ein nasßer Abend vnnd Nacht.
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Den 3. Augusti. Ist am Morgen etwas nach 3
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Vhren ein starker Sturm entstanden,
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welcher mit starkem Reegen begleitet
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worden. Hernach henkte sich das Wetter
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stark hinein mit vilem Vnlustigem Nebel,
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so