Transkription
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Den 28. Iulii. Ist wider ein trüeber, mit Reegen
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vnnd Sonnen-Schein abwechslender Morgen
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geweßen. Gleich vmb 5 Vhren er-
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haltete ich Schreiben von Herrn Obervogt Rÿep-
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ple, darinn er mir per Einschluß das Schreib-
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en von vnßerem Fürsten an sich datiert,
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participieren wollen, in welchem Ihre Fürstlich
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Gnaden sich sehr vernüegt zu seÿn erzeigen
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wegen seiner zu Baden daß Steinersche
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Fuhr-Recht im Rhein betrefender Ver-
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richtung; Also daß Sie Sich dahin resol-
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viert, zu verhüetung fernerer vnge-
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legenheit vnnd ohnentpärlicher Grosser
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Kösten, den drittel für vnßer herr-
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schaft Eschenz zu acceptieren: nit zweif-
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lende, von Seiten Stein mann sich auch
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dahin begeben, vnnd darmit befridiget
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seÿn werde: Masßen dann Sie (Ihr Fürstlich
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Gnaden) dem Herrn Obervogten diß Gescheft in
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seinen vollkommnen Stand zusezen, oder
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sonstea, pro re nata ferner dahin zu-
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handlen, bester masßen wollen recom-
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mendiert haben etc. Den 24. Iulii 97.
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Von dißem Gescheft ist neüwlich gnug,
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gesezt, vnnd so mann mit einem
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drittel anfänglich sich hette wollen settigen
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lasßen, weren auch die Reiß-Kösten
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nacher Baden, vnnd andere erspahrt,
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vnnd grösßerer Respect erhalten
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worden. In Gottes Namen etc.
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Nach Mittag gegen halber 1 Vhren ist ankommen
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Adam Wüest, von [...]b sampt
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Adam