Transkription
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zuvberNachten Benedict Ochßner ein Müller
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Knecht von Eÿnsidlen, so auf der Wander-
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schaft einen meister suechte. Dem ich
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den Vnderschlauf gern gegonnt, ohneracht
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wir dermahlen xxxa anderen wärdesten
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Gästen die zimmer eingeben müsßen. Allein
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er leidete sich wohl.
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Den 9. Iulii. Ist ein edler Morgen gewes-
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en, vnnd ganz edler warmer Tag. Die
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Herren Patres auß der Reichenauw1 wolten
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heüt nit lenger bleiben, Machten das Vale-
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te nüechter vmb halber 7 Vhren, giengen
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in daß Werd, S. Ottmarum zu verehren,
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(dahin Reverendus Pater Dietlandus sie begleitet, vnnd
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von dar liesßen sich auf Stigen stosßen etc.
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Bÿ früher zeit hatt Herr Obervogt zu Stein-
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egg einen Knecht allhero geschikt, vnnd
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mir 5 Stuk kleine Karpfen, deren ieder
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etwann 2 Pfund gezogen) verehren lasßen,
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vnnd befragen, wann etwann ich auf Schaf-
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rat kommen werde. Dem antwortete ich,
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könne von meiner ankunft auf Schaf-
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rat nichts gewüsßes versprechen: so aber
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ich dahin kommen werde, wolle ich ihne dar-
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umb berichten lasßen, vnnd seine befelch er-
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warten: vmb die gesandte xxxb Fisch
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thue ich mich höchstes bedanken, vnnd er-
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warte den FingerZeig, wo hinwider ihme
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etwas liebs werde erweißen können.
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Ich gabc dem Knecht 5 Groschen vnnd ein
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halbmäsßigen. Nach Mittag gegen
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dem