Transkription
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der Nacht blasete ein frischer vnderluft, vnnd
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henkte sich der Reegen stark hineina, iedoch
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mit abwechßlen fortfahrend.
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Den 14. Iunii. Ist am Morgen Reegen-
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Wetter geweßen, bald aber wider Sonnen-
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Schein, dann der Vnderluft wechßlete immer
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ab, vnnd war hiemit kein bestand, bis
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gegen 10 oder 11 Vhren, da ein schöner heller,
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gleichwohl windiger Tag gewesen. Nach
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Mittag kam Cronenwyhrt Harder mit
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den Weberischen Erbenb, mit dennen ich im
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Namen Herrn Pflegers zu St. Stephan in
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alten zinßen, vnnd darbÿ erlofenen
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Kösten abgerechnet, vnnd iedem sein
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Antheil gewißen etc. Hab nachgends
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dessen eine Abschrift an gesagten Herrn
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Pflegeren geschikt, vnnd also wider vnder
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den Parthyen Ruhe geschafet.
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Den 15. Iunii. Ist ein schöner Morgen
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worden etc. auch der ganze Tag ganz
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warm vnnd hell geweßen, so das noch
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keiner diß jahrs solche Hiz gehabt. Ich
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gieng mit Herrn Patri Dietlando auf Schaf-
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rat, vmb zusehen, wie selbiger Enden
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vnßere dienst schaften: Kam zu Mittag
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wider heim etc.
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Den 16.