Transkription
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Den 10. Maii. Ist gleich wie gestert, ein ganz
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edler Tag geweßen. Ich hab den Tag
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mit vnderschidlichen, (als mit Ludia Trabers
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seelig Wittib, Hanß Freÿ Felimannb, vnnd
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Caspar Geüggissen seelig Wittib) daß Holz
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im Schönenberg wider vndermarchet, weil-
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en die alte Markstein meistes sich ver-
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lohren: vnnd also vilem Streit abgeholfen.
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So dann auch gegen der Kirchen Eschenz ihrem
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Holz im Schönenberg, vnnd Galge-
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Fohren die Markstein visitiert, vnnd in
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heitere Ordnung erneüwert. So
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dann als mann nuzlicher so wohl für
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die Kirchen, als auch vnßer hauß geacht-
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et, das wir daß Holz in Galgen-
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Forren der Kirchen, dißere hinwider
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vnß das jenige, was sie im Schönen-
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berg hatte, zueigneten, hab ich mit
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selbiger ein Tausch getrofen, vnnd weilen
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daß ihrige in etwas besßer ware,
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ihren noch in 14 Gulden hinauß gegeben,
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auf Caspar Volmann: hiemit ihren
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die ganze auf selbigem Volmann
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habende Ansprach (so 94 Gulden 1 Batzen 6 Pfennig
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ware) zugestellt. Waren darbÿ
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Johannes Diener Kirchen-Pfleger vnnd
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Meßmer, Weÿbel Hieronÿmus Traber,
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Caspar Weÿbel vnßer Reebmann,
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vnnd Abraham Mezger mit seinem
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Sohn Hanß Mezger auf Galgen,
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auch Caspar Felber der Forster etc.
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Dißere 3 leztere waren per accidens dar-
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bÿ,