Transkription
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Den 19. Aprilis. Ist wider ein lieblicher Sonn-
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scheiniger Morgen geweßen, hernach in
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etwas gewulket, vnnd allgemach wind-
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ig von einem zimmlich frischem Vnderluft,
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welcher endtlich ein ganz zartes Reeglin
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gebracht: mit welchem es Abend worden.
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Herr Pater Marianus ist heüt Morgen nacher Kalch-
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wider heimgekehrt: Herr Pater Dietlandus gieng
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dorthin nach Mittag, vnnd kehrte vmb 5
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Vhren bÿ vnß auch wider zu.
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Den 20. Aprilis. War der Morgen alligklich trüeb,
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vnnd kalt: auch ganzer vbriger Tag vn-
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lustig, vnnd hatte mithin zartes Regelin.
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Den 21. Aprilis. War der andere Sonntag nach
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Ostern, ist ein ganz trüeber, vnlu-
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stiger vnnd Nebliger Tag durch vnnd
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durch gewesen; war Neüw Mond mit
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einer Finsternusß: vnnd weilen die
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gemeine Opinion ist, wie das nechste Neüw
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an Calendis Maii, also werden alle Neüw des
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ganzen Sommers seÿn; so hatt mann nit gute
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hofnung auß disem Neüw schöpfen wollen.
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Herr Pater Marianus gieng heüt nacher Clingenzell,
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haltete dorten den Gottsdienst. Ich
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Patris Antonii Hess, dahin wir alle geladen
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gewesen, allein Reverendus Pater Marianus müsste, wie
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gemeldt, Clingenzell versehen, weilen
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selbiger Herr Pater Statthalter heüt zu
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Œningen die Canzel zuversehen hatte:
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Herr Pater Dietlandus aber trauwete sich dem
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vnge-