Transkription
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ener kurzer Collation zu Pferdt
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gesesßen, vnnd verreist. Eß war
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ohngefahr halber 12 Vhren. Wir
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führten vnder desßen allerhand Discurs,
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von vnßerem Schifart-Streit mit den
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Steineren: von der Anlag der Geistlichkeit
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in der Eydtgenosschaft etc. welche würk-
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lich sollte angelegt werden etc. etc. Nach
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demme nunn Er verreist, ladete ich Herrn Statt-
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halteren zu Clingenzell mit vnß zu einem
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Mittag-Süpplin, so er nit aussgeschlagen,
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vnnd ist gleich mit vnß nacher Freüwden-
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fels gangen, dorten wir bald zum Tisch
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gesesßen, vnnd (Gott seÿe gedanket)
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wohl gelabtb. Herr Statthalter verbleibte
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bis vber 3 Vhren, kurzweilete mit Herrn
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Patri Dietlando, vnnd gieng dann wider
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zuruk. Der ganze heütige Tag
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ist ganz lieblich gewesen, vnnd obgleichwohl
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der Oberluft immer gewähet, war er
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doch nit sonderbar kalt, vnnd hatte ein
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ganz hellen Abend vnnd Nacht.
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Den 14. Aprilis. Dominica in Albis (war der
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Evangelischen Osteren) ist ein geringer
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Reifen bÿ ganz hellem himmel gewesen.
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Herr Pater Statthalter zu Clingenzell kam
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vmb 6 Vhren allhero, vnnd gieng mit
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Herrn Patri Dietlando vnnd mir etwas nach
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kleidung der Frau Maria Iosepha Walderin
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bÿzuwohnen. Ich müsste das hoche
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Heilige Ampt singen, Herr Statthalter zu Clin-
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genzell