Transkription
1
müsßen: so ich ganz gern gethan,
2
dann mir selber lieb ist, das der
3
Hoof bÿ Catholischer Hand bleibe,
4
wie schwär mir fallt, auf selbigen
5
alle Obsichta zu haben. Zu demme aber
6
kombt iezt wider ein difficultet, daß
7
gesagter Heinrich Keller gewillet soll
8
seÿn, die Mülli zukaufen, welche aber
9
Ihren Fürstlich Gnaden lieber were, als der
10
Hoof Schafrat. Vnnd ist ganz gewüsß
12
Schreiben, daß im fahl eintweders müsste
13
in vnCatholische Hand kommen, ehender der
14
Hoof Schafrat, als aber die Mülle ent-
15
lasßen worde. Stehe also iezt ich wider
16
an, was Ihre Fürstlich Gnaden darzu sagen
17
werden, vnnd sorge wohl, diß werde
18
mir wider neüwen Vertrusß vnnd
19
vngelegenheit erweken. Patientia.
20
Auf den Abend fieng ein zimmlich kalter
21
septentrionalischer Wind an zu wähen,
22
sausete die ganze vbrige zeit, vnnd
23
folgende Nacht ernstlich. Gegen
24
der Vesperb kam Meßmer Johannes
26
gefahr 2 Pfund Forellen vnnd 1 schönen
27
Esch zur Würgeten, vnnd dann auch
28
mehrere Fisch vmb das Gelt. Item
29
gleich darüber schikten vnßere Fischer
30
auch 4 Eschenwerth vnnd 5 Pfundigec
31
Hechtlin: welches mich wohl ge-
32
freüwt: vnnd hatte nunn ich iezt
33
Fisch genug für meinen mornderigen
34
Namens