Transkription
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1. Martii. Ist der ganze Tag meistes hell, vnnd
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gantz milt geweßen, so das der Schnee
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merklich geschwinen, vnnd hatte hiermit
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diser Monat ein ganz lieblichen Eingang.
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Weilen Herr Landtamman Rüeplin vnßerem Herrn
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Patri Dietlando schreibend, verdeütet, das, be-
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trefend die Sach der Salzfuhr mit Stein, er
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noch immerhin in seiner ersten Meÿnung,
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es wurde Freüwdenfels oder Eschenz weit
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besßer thuen, mittelst eines güetlichen
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Vergleichs den dritten Theil solcher Abfuhr
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ohne fernere vnkosten ihnen eigen zumach-
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en, als mit mehrere Weitleüfigkeit
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noch weit grösßeren vnkosten, vnnd nit
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minderer vngewüsßheit oder Gefahr die
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Sachen auf solche Extremitet kommen zulassen etc.
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Dann für Eschenz das Spihl die Kerzen
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nit wähet: da hingegen die andere auß
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Furchta bößerer Nachfolg ihr vermeintes
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Recht mit vsßerstem Vermögen zubehaupten
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suechen, vnnd von Zürrich vnderstüzt seÿn
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werden etc. Hab ich für gut erachtet,
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diserem Herrn Landtamman an desßetwegen
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zuzuschreiben, vnnd von ihme die Gründ
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diser seiner Meÿnung zuerbitten. Schreibte
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also heüt, weiste ihme auch kürzlich vns-
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ere Argumenta, pittend, mir hierinn
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einzurathen. Vbergab das Schreiben
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dem Benedict Diener, welcher wegen
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etwas ScheltRedens mornderigen Tag
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zu Frauwenfeld sich verantworten
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sollte. Ich erwarte die Antwort mit Ver-
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langen.