Transkription
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Freüwdenfels, kamen dorten vmb 12
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Vhren an, sizten zum Tisch, vnnd namen
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vnser Nothwendigkeit. Ich war ganz
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dennen zu Stein nichts außrichten mögen,
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vnnd machte mir allerlei gedanken etc.
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Herr Obervogt Rÿepplin verreiste gegen
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2 Vhren mit sampt Herrn Früemesßeren
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wider nacher Frauwenfeld, vnnd war
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mir darbÿ leid, deß Herr Obervogten vmb
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seine hier gehabte Mühe nit lohnen könnte.
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Zu dißem stosste noch ein anders, daß
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wohlgesagter Herr OberVogt mir die Grichts-
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Schreiberÿ dißes Ohrts auskünden wollen,
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Welches ich ganz vngern gehört, vnnd ihnen
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vmb Gottes Willen gebetten, vnß nit auf
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zugeben. Er hinwider wandte vor, daß
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er ia nit könne: müsße iederweilen
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vill zu hauß versaumen, vnnd wann schon
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er diser Enden etwas mit Schreiben
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zubeziehen hette, müesße er es mit
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seinem Ammanwahlc, dann er Noth halber
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anstellen müesße, vertheilen; bleibe
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hiermit ihme ein ganz geringes, wor-
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mit er vill verspihle. Nach langer
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Instantia, resolvierte er sich endtlich da-
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hin, daß wann mann ihme zu dennen
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auf Sonnenberg ihme schuldigen 20 Gulden
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noch 30 darüber erlegen vnnd jährlich
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werden lasßen wolle, wolle er probieren,
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lenger zu dienen. Diß war mir
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wider etwas schwär, nit daß ich es nit
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ganz gern ihme wolte werden lasßen,
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dann er nit nur diß, sonder noch vill
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