Transkription
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auw predigen müsste, erbetten worden.
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Ich aber verbleibte zu Hauß, da ich auch cele-
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briert, vnnd occupierte mich darüber vill im
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Schreiben etc. Nach dem Mittag Essen,
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bÿ welchem vnßer Balbierer mit seiner Frauwen
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mit gespißen, seÿnd die Trottmeister ankommen,
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dennen ich den gewohnnten Eÿd gegeben.
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16. Octobris. Liesß ich im Namen des Herren
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dem Wimmlen den Anfang machen, auß Bÿsorg,
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es möchte daß Wetter, das bis dato sehr vn-
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beständig geweßen, vnversehens abfallen,
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vnnd den Trauben Schaden thun. Regnete
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den Tag mithin, doch nit stark.
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17. Octobris. Gegen 9 Vhr ist vnßer Bruder Joseph
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ankommen, vnnd bringte Zeitung, das Herr Pater
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Benedictus Gluz, der von Münsterlingerischen1
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Beichtigerÿ nacher Sonnenberg zu kehren
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befelcht worden, im Schif auch ankommen werde.
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Ich wolte dißem Herren, als welcher mit vilem
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Haußraht von Münsterlingen abgefahren,
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bedient seÿn, das er seine Wahren fürderlich
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könte allhero bringen, schikte derentwegen
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den Laggeÿ an daß wasßer hinunder, mit be-
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felch, in allem beholfen zu seÿn. Der Knab
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laufte ÿlends durch die Schlosß-Wiß hinunder
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an Fendenbach, wo scheinte, ob wolte Herr Pater
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Beichtiger zu kehren, schauwet mit ofenem
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Maul den vorbÿfahrenden zu, vnnd ist nit aso
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wizig, das er ihnen ruefte, seÿe sollten
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dorten aussteigen, vnnd were kommlicher von
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dar allen Haußrath in das Schlosß zu tragen.
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Herr Beichtiger, der nit wüsste, was der Knab
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da thate, vnnd kein Bericht hatte von dem
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Land,