Transkription
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1. Octobris.a Der in vergangener Nacht gefallene war-
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me Reegen, hatt den Samen vnnd Trauben
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ein guten fürderling gegeben, bwie auch der
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heüt sich einhenkende Nebel den Trauben
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auch wohl wirdt gethan haben. Ich
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Gottsdienst dorten bÿzuwohnen.d Weilen aber
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ich von meiner Wunden am Fuosß dato noch
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nit genäßen, vnnd anderst nit, als mit hinden
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abgeliztem Sit Licentia Schuch könnte daher gehen,
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bin ich nacher Clingenzell gangen, mein
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Gewüsßen zu seüberen, vnnd wider nacher
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Hauß gekehrt, dorten Mesß geleßen vnnd
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andere Meine Schuldigkeiten verrichtet.
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Ich traf dorten an Herrn Hanß Jacob Zellings
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von Constantz Söhnlin Antoni, welchen
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der vatter allhero geschikt, in etwas
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Recreation zu haben durch ettliche Tag,e darin
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ich ihme gern willfahrte.
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Vneracht, daß es heüt Sonntag ware, giengen
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doch vnßere vogler mit dem Lerchen Garn
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wider in daß Feld, fso ich zum Theil nit gern
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gesehen. Könte iedoch nit still darwider
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reden, weilen aller Ohrten diß geduldet werde.
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Fiengen nur ein dutzet.
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2. Octobris. Nach Mittag vmb halber 4 Vhren
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ist vnßer Herr Pater Columbanus Summerer, dermahlen
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Pfarrer Zu Ittendorf hier ankommen, desßen
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mich nit wenig erfreüwt. Er hatt sich auch so
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vill gedemütiget, daß er mich lasßen mit
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sich