Transkription
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sich daß Officium Divinum betten, welches, die
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Wahrheit zu bekennen, mich nit wenig erfreüwt.
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3. Octobris. Nach demme ich hier Mesß geleßen,
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bin ich mit Herrn Patre Columbano nacher Clingen-
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zell spaziert, wo er celebriert. Darnach
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besuechten Wir den alten Herrn Statt-
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halteren, vnnd kehrten wider nacher Hauß.
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Inzwüschen ist Herr Schreiber Rüedi von Sonnen-
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berg angelangt mit sich Herrn Statthalters
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alldorten Pferdt mitbringend, darmit
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er mich zu Sich invitierte, bwelches ich
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mit dank angenommen. Auf
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den Abend ckombt Jacob Müller auß dem
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schikt hatte, ein gewüsßen Zinß von
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selbiger Gemeind einzuholen. Weilen
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aber die Soldaten selbiger Enden gar
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scharpf sich gelägeret, hatt er mir nichts
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vberbringen können, weilen die Gemeinden
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auch nichts bezahlen wollen, mit vorwand,
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dermahlen keine Möglichkeit seÿe.
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4. Octobris. Nach demme ich am Morgen celebriert,
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bin ich gegen 7 Vhren mit Reverendo Patre Columbano auf
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Sonnenberg geritten, wo Wir vmb 10 Vhr
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glüklich angelangt. Ich kramete selbigem
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Herrn Statthalter 1,5 duzet Lerchlin, er aber
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empfieng vnß gar fründtlich, sonderlich Herr
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Patrem Columbanum, welchen er lang nit zu sich
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bekommen. Pater Columban celebrierte all-
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dorten, vnnd wohnete ich seiner Heiligen Mesß
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bÿ. dDarnach giengen Wir zum Mittagessen,
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dar-