Transkription
1
den Weybel dahin erforderet, vnnd bin ich
2
selbsten mit ihme dahin gangen den Schaden
3
zu sehen, vnnd haben wir erfahren, das der
4
Schaden zimmlich grosß geweßen. Derentwegen
5
ich gleich dem Weÿbel befohlen, xxxaihme anzudeüten,
6
daß dem Tüttschen, von desßen Vÿch der Schaden
7
geschehen seÿn solle, anzuzeigen, das er auf
8
Morgen vmb 6 vhr bÿ mir erscheinen solle,
9
vmb zu probieren, ob er vnnd der Caspar mit
10
ein anderen den Handel in Gütigkeit könnten
11
bÿlegen.b Wo aber nit, so wollte Caspar die
12
Schätzer beschiken, vnnd den Schaden schetzen
13
lasßen. Ich gedenkte darbÿ nit, daß
14
auf Mornderigen Tag ein Feÿrtag were,
15
sonsten diß nit gethan hette. Nechsten
16
Tag ist der Tüttsch erschinen, hatt aber von
17
keinem fründtlichem Verglich hören wollen,
18
vnnd ehender die Schetzer erfahren. So ich dem
19
bauren nachgendts berichtet, vnnd er sich ent-
20
schlosßen, die Schezer kommen zu lasßen. Massen
21
hernach beschehen, vnnd haben sie dem Bauren
22
ein Mutt Haber geschetzt.
23
24. Augusti. Schikte ich mein Laggeÿ nacher Son-
24
nenberg, Herrn Statthalteren daselbst ein
25
Stuk Albernus zu vberbringen, welches Herr
26
Zollikhofer mir für ihne zugesandt. Den
27
25. Augusti kombt mir der Laggeÿ Zuruk,
28
mitbringend, daß Herr Statthalter zu Itten-
29
dorf gestrigen Abend zu Sonnenberg an-
30
komen, vnnd Willens seÿe, nacher Eyn-