Transkription
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sidlen wahlfarten wolten, neben mehrerem
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anderem an meine Creditores verschikt. Ich
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vermeinte wohl, ein mehrere Summa Zur hand
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zu bringen: so war aber ie kein Möglichkeit, weilen
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meine Handelsleüt, welche Frücht von mir
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erkauft, vnnd heüt bis vmb 9 Vhr mir die
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bedingte Bezahlung liferen sollen, mir zu
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meinem grosßem Vertrusß nichts gehalten.
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Daß also ich dißen Tag mit Zimmlicher mortification
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zugebracht. Nach demme die Knecht
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verreist, kombt der Spett Knecht von
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Sunnenberg, Schreiben mit sich bringend, daß
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vnßer liebe Altvatter Reverendus Pater Dionysius daß
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Zeitliche gesegnet: welches in der Wahrheit mir
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nit wenig Zu hertzen getrungen, weilen dißer
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Pater mir sehr vertrauwt geweßen, vnnd ich
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durch gantze Zeit der Œconomischen Verwaltung
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täglich gebetten. Gott tröst sein liebe
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Seel. Mit dißem brachte er mir
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auch ettliche Documenta ex Archyvio Einsidlensi,
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welche ich lengsten begehrt, so mir in einem
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vnnd anderem gute hilf in Verwaltung
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hießigen Ampts gegeben. Ich ver-
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ehrte ihme ein Trinkgeltlin, vnnd liesß
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nach Mittag ihne wider abreißen.
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28. Maii. Am Morgen frühe schikte ich mein-
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Herrn Patri Marian, ihme des Tödtlichen hinscheidens
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vnßer Patris Dionysii berichtend, schikte anbÿ
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ein klein Paquetlin, so gester vnder anderem
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auch ankommen etc. Nam am Morgen
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ein von vnßerem Herrn Medico vorgeschriebene Pur-
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gation