Transkription
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3. Februarii. Haltete ich die Kirchen-Rechnung in
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der Brugg, darbÿ anderst niemand
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vnnd vnßer Weÿbel Benedict Freÿ: dann
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auch beide Kirchen Pfleger Baltz Büel vnnd
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Hanß Jacob Schönholtzer. Bÿ welcher Ge-
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legenheit ich ein vnnd anderen Brief auß
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der Kirchenlad hinaußgeben müsßen, so
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außgelöst worden: dann auch noch an-
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dere Mehr Sachen verrichtet, welche noth-
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wendig geweßen. Nach geendeter Rech-
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nung, die von 9 Vhr bis gegen 12 Vhr ge-
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wehrt, hab ich erstens die brief vnnd
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Vrbarium wider in die Kirchenlad tragen
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lasßen, vnnd versorgen, hernach seÿnd wir
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mit ein anderen zum Mittag Esßen in
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eben selbigem Zimmer gangen, darbÿ sich
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auch xxxa der Sigerist auf Burg befunden,
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doch mehrentheil aufgewartet. Vnder
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desßen ist der Statt weybel, oder herren
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diener von der Statt Stein mit noch einem
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anderen, mit 4 Kanten ankommen, mir den
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Wein Zu verehren, welcher, sonderlich der
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rothe mir herrlich wohl beliebt, etc. Ich
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befahl hierüber dem Kirchen Pfleger meinet-
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wegen zuthun, was gebührend were: welches
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er gleich vom Tisch aufstehend gethan, ver-
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mein aber, es nit auß meinem, sonder auß
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der Kirchen-Sekel bis dato abgerichtet worden.
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Verhofe auch dißmahl also werde geschehen
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seÿn.