Transkription
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verreisst, vnßerem Gnädigen Fürsten vnnd Herrn
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zur Dankbarkeit erwißenen Ehren vnnd Fründ-
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schaft præsentieren lasßen. Von dennen das einte
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gantz dämpfig , vnnd wenig werth, das ander
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aber ein schöner Gaul war, beide ganz gleich
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geferbt, aber vngleich von Kopf vnnd Leib.b Je-
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doch ein Præsent, so auch nit wenig zu achten, gleich
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wohl diße Rosß, als die bÿ dem Haber vnnd bestem
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Heüw gewohnet, bÿ vnß nit vill zu brauchen
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seyn werde, als die wie die vnßerige mit gar
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wenig Haber, vnnd sehr schlechtem Rieth hirten.
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14. Decembrisc. Verreissten Ihre Fürstlich Gnaden in
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Begleitung Reverendi Patris Placidi vnnd vnßers Herrn Secre-
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tarii von hier am Morgen vmb 9 Vhr, nacher
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Schweÿtz, kehrten bÿ dem Roten Thurm zu, allwo
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ettliche Herren von Schweÿtz seiner warteten,
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vnnd mit Ihro ein Mittag Süpplin einnamen.
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Von welchen sie hernach auf Schweÿtz begleitet wor-
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den. Nechsten Monntag darüber, nach
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demme Ihre Fürstlich Gnaden Mesß geleßen ,d dahin sie
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von den Herren sehr höflich begleitet vnnd bewart-
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et worden, seÿnd sie auch auf das Rahthaus kommen
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vor dreÿfachem Landtraht wegen des Toggen-
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burgischen Geschäfts für Ihre Fürstlich Gnaden zu
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St. Gallen1 sehr embsig sich bearbeitet, vnnd eine
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solche Proposition derenthalben gethan, das mann
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hofen wollen, es werde sich der Handel wohl
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enden. In welcher Occasion, weilen
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Ihre Fürstlich Gnaden gesehen, das Sie gar willige vnnd
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geneigte Audienz hetten, haben sie zumahl ein
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Anzug wegen des Brüels gemacht, auf welchem
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mit der Zeit das GottsHauß zu seiner Nothwendig-
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keit