Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 6

30. September 1687 · Seite 227 · Scan 238
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Marginalie
[227]
Zeile 1
1687

Transkription

September.
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stattung des Standgelts der sonsten gemachte
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Tax mehrentheil nit observierta worden,
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sonder zu minderemb gestigen,c ausßert einem
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oder anderem, welche eintweders die Ständ eigen
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Gewalts verlehet, vnnd von den Lehenleüten
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noch mehr abgeforderet, als sonsten mann
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aufzbinden gesinnet ware, das mann auß
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xxxd solcher Ihrer Verlehnung Vrsach genom-
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men, ihnen ein mehrers aufzulegen. 2.o
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Das sie sagen, diß ein Neüwerung seÿe, sie diß
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ein Vnwahrheit; vnnd werden noch lebendige
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Herren Zeügen, solches Standtgelt nite nur in vorheriger
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sonder auch anderen Engelweÿhungen von hiesigen
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so wohl als von främbden, so wohl von Brodt-
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als anderen Ständen eingezogen seÿe worden.
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Vnnd werde diß in alten Rodlen zuerweißen seÿn.
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3. Wüssten die Waldtleüt wohl, das sie laut
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Briefs in Archivio Einsidlensi littera L. Numero 10. 10.
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auf dem Platz ob dem Ochßenbrügglin, weder wenig
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noch vill aufzurichten oder zubauwen haben, als auß
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Gnaden zugeben Ihrer Fürstlich Gnaden.f Seÿe derentwegen
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ia billich, das sie Recognitionem thuen, vnnd etwas
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Standtsgelt abrichten. Sonsten wenn sie
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nichts darumb zahlen wolten, würde dem Gotts-
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Hauß ins künftig nit belieben wollen, das die
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hießige Krämer solten den Frömbden mit den
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Ständen im Weeg stehen, als welche dem Gotts-
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Hauß die Gebühr bezahlen wurden, entgegen
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die Hiesigen nichts, da gleichwohl ein Waldtmann
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eben so wenig Recht da zubauwen hette, als
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die Frömbden etc. Auf diße Antwort
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haben

Anmerkungen

a Unsichere Lesung.
b Unsichere Lesung.
c Texteingriff durch Edition: Doppelpunkt durch Komma ersetzt.
d Streichung durch Autor. Unsichere Lesung: Vrsach.
e Ergänzung durch Autor im Text. Rekonstruiert: "nit" eingefügt.
f Texteingriff durch Edition: Doppelpunkt durch Punkt ersetzt.