Transkription
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Den 28. Novembris. Ist nit so kalt gewesen
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als gestert, vnnd senkte sich ein Nebel ob
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vnß, so die Sonne vnß verdekt. Ich
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besuechte heüte frühe Reverendum Patrem Edmundum, cele-
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brierte, vnnd examinierte mein Reiß.
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Gegen halber 10 Vhren kamen die Amptleüt
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forderist aber vnßer Herr Decan zu Eÿn-
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an, (seÿnd im grosßen Schlitten gefahren)
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vnnd hatte Herr Decan mit Bruder Joseph ein
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nothwendig Worth zureden: die Herren
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Amptleüt aber (sie hatten ihre Jahrs-
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Rechnung zu Eÿnsidlen abgelegt) seÿnd
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bald wider abgereisst. Eß ist vnder
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desßen auch Herr Pater Carolus Pfarrer zu
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Freÿenbach ankommen, den Herrn Decanum
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vnnd vnß zu beneventieren: Hatt auch mit
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vnß zu Mittag gespißen, nach Mittag
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aber ist er in Begleitung Reverendi Patris Bonaven-
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turam wider auf Freÿenbach spaziert.
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Auch Herr Pater Subprior von Fischingen wider ab vnnd
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auf Rapperschweÿl gereisst: auch Bruder
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Joseph mit sambt dem Peregrino, vnnd
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beiden Pferdten, so ich mit mir von Freüwd-
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enfels hatte, zuruk gekehrt etc. Wor-
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mit es Abend worden etc.
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Den 29. Novembris. Nam ich von Herrn Decano Er-
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laubnus, früher auf Eÿnsidlen zureisen,
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so er mir gern zugegeben, auch daß
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Pferdt, so mich zu Freüwdenfels hette
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ab-