Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

21. November 1698 · Seite 441r · Scan 911
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Marginalie
[441r]
Zeile 1
1698
Zeilen 3–4
Eius causam agit praefectus Schmid.
(lat) Obervogt Schmid setzt sich für seine Sache ein.

Transkription

November
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zu Wagenhausen, vnnd sich der Citation
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erklagt: welcher alsobald sich seiner
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angenommen, an mich ein brieflin geschrib-
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en, vnnd vermeint, ich gegen ihme den
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Nideren Stab brauchen sollte, ehe ich nacher
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Frauwenfeld für die hochheit kehren
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werde: vnnd vermeinte, dise procedur
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werde kein gute Nachparschaft gegen
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der Statt Stein machen. Ich antworte-
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te gester ihme schriftlich, das die Zehendt-
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Gescheft nit für den Nideren Stab, sonder
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immediate nacher Frauwenfeld gehören,
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laut Abscheiden: die auch sagen, das einer
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seiner Rechten Gewahrsambenen solle
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weisen können: welche ich lang von gesagtem
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Müller erforderet, aber dato nichts er-
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halten mögen. Wann dann er nichts zu-
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erweisen habe, werde ich genötiget, ihne
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mit Recht zu der Gebühr zutreiben. Alß
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Herr Obervogt Schmid diß vernommen, hatt er
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den Ernst auch bÿgelegt, vnnd gesagt, so
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bald er von der Reiß, die ihme obstehe,
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zu ruk kommen werde, wolle er ein fründt-
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liche vnderredung eintweder mit mir,
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oder mit dem, dem ich (so ich früher ver-
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reisste) commission geben wolte, halten etc.
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So ich nit außgeschlagen, vnnd hiemit die
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Action eingestellt. Sonsten hatte ich dem
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Herrn Obervogten Ryepli schon ein brieflin
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gerüstet,

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