Transkription
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Den 13. Novembris. Ist ein mittelmessig frischer
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wenig Sonnen-scheiniger tag geweßen,
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dann der Nebel dekte vnß den ganzen
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Himmel. Nach Mittag ist Herr Pater Statt-
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Reverendum Dominum Resignatum zusalutieren. Er
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ist aber kurze zu vor mit Bruder Joseph
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hinauf spaziert: wesswegen er bis
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gegen 3 Vhren gewartet, vnnd erst,
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als er wider nacher Mammeren wollen,
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ihne ina der Scheür heimkommenden ange-
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trofen, vnnd also seine Complementa
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abgelegt. Ich hab lang an ihnen
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gesezt, mit vnß zubleiben, er aber
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entschuldigte sich viler Gescheften.
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Vnderdesßen ist auch Joseph Kesßler
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vnßer gewohnnte Kabis-Schneider
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ankommen, sein Arbeit zu verrichten,
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darzu er alsobald den Anfang gemacht.
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Sonsten hatte ich heüt vnßer Völklin
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alles in das Laub geschikt, zusamen
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zurechen, vnnd vnder das tach zutragen,
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damit das Streuw desto besßer
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spahren zukönnen. Sie haben ein
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ehrliche Quantitet eingetragen, zu
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dem das das Laub noch so schwär ge-
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wesen, dann es erst frisch abgefallen.
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Den 14. Novembris. Haben wir ein sehr Finster
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Morgen gehabt, nit so gar kalt. Den
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Tag hab ich schier ganzen zugebracht mit
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Schreiben