Transkription
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nerigen Tag angestelltem Gericht
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bÿzuwohnen. Den tag hatt
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Herr Landvogt ein Mandat in den
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Kirchen außkünden lasßen, darin
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er von hohen Oberkeit wegen ver-
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bietet, weder Korn, Roggen, Haber,
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Gersten, noch anders Getreidt auf
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Währschaft vnnd Fürkauf an sich
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zu handlen, auch keiner (es seÿen
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Gottshaüßer, Grichtsherren oder andere)
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einige obbedeüter Früchten vsßert
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Lands zuführen, oder auf was Wÿß
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es auch seÿn möchte, darauf zu-
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verkaufen, befüegt, sonder ein ieder
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schuldig seÿn solle, seine Früchte
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vnnd Getreids auf die freÿe ofen-
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liche nächst gelegene Märkt zu freÿem
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feilen Kauf kommen zulasßen.
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Welche hieranwidera handlen werden,
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sie seÿen, wer sie wollen, sollen
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nit nur allein nach beschafenheit der
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Vbertrettung mit Ernst abgestraft,
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sondern auch dergleichen Frücht als
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verwürkts Gut ohne alles Verschonen
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zu hoch oberkeitlichen Handen gezogen
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werden. Etc. Frauwenfeld den
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30. Octobris 98. Auf solch
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Mandat (so vnßer Weÿbel mir ge-
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wisen) fiel mir sehr schwär vor,
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solches zuhalten, vnnd sonderlich weil-
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en verwichener Tagen ich zu 10 Malter
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einem Müller von Bülach versprechen
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in vnßer Mülle einzumesßen, vnnd
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er