Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

6. November 1698 · Seite 426r · Scan 881
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Marginalie
[426r] 1698
Zeilen 18–19
Frumenta vendita molitori ex Bulach.
(lat) Einem Müller aus Bülach wird Getreide verkauft.
Zeilen 28–30
Rationes aliquot debitorum Domino Schrot missae pro solutione urgenda.
(lat) Herrn Schrot werden einige Abrechnungen von Schulden geschickt, um die Bezahlung einzufordern.

Transkription

November
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sollen auch so vill Gelten: also das die 15
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Manngrab im Stirz-Grith 750 Florin
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gelten sollen. Er wolte nit daran,
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sonder vermeinte, iedes per 30 Florin ange-
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sezt, teür genueg were. Ich hinwider
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wolt nit abtringen, doch endtlich sagte ich,
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daß vnder 550 Florin sie nit feil weren.
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Vnnd zumahlen sollen auch die Reeben
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im Hard können verkauft werden,
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dann anderst weren sie mir nit feil.
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Er warf zwar den Preÿß gar zu
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weit: aber wegen der Reeben in Orthhalden
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machte er hofnung eines Käufers,
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vnnd sagte, daß er künftigen Sonntag
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wider ankommen, einen ehrlichen herrn
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mit sich bringen, vnnd vmb den Preÿß
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zumarkten probieren wolle. Eß
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ist auch ein Korn-Grampler von
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Bülach ankommen, welchem ich künftige
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Wochen ohngefahr 10 bis in 12 Malter
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Kernen versprochen, daß Malter per 10 Florin
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Steiner Mäß vnnd währung: darauf
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er mir also bald 20 Florin Caparra, ich
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aber ihme ein Trunk geben etc. Hatte
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mit sich vnßeren Mesßmer Diener,
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der ohne Zweÿfel darmit ein Trinkgelt
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von dem Keüfer erwartete.
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Ich hab auch dem Herrn Schreiber Schroth zu
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Cell ein Außzug gemacht von ett-
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lichen Schulden zu Cell, vnnd ihnen schrift-
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lich ersuecht, selbige einzutreiben etc.

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