Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

30. Oktober 1698 · Seite 420r · Scan 867
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Marginalie
[420r]
Zeile 1
1698

Transkription

October.
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dann an Vÿch, Gschif- vnnd Gschirr
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einem Lehenmann eingewisen
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wurde, müsste darüber ein gezimm-
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mender Anschlag gemacht, vnnd derselbe
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auch verzinset werden. Etc. Er
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vermeinte der Anschlag were zu
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hoch: ich aber wolte nit absteigen.
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Endtlich war vnßer Schlusß, das er
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sich bedenken sollte, vnnd nechstes ein
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Antwort vbersenden, dann es an
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dem seÿe, daß, wann mann tractiren
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wolle, es fürderlich geschehen müsse,
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damit die dienst nit gesaumbt word-
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en etc. weilen LiechtMesß bald vor-
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handen. Er versprach, mit nechstem
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ein Antwort zugeben. Ich aber gab
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ihme ein Glaß Wein, vnnd gegen
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5 Vhren gieng er wider hinunder in daß
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Wÿrtshauß, wo er Pferdt stehen hatte,
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vnnd sonst andere Gescheft etc.
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Ich glaube nit, das wir zuhandlen
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kommen werden, dann mich gedunkt,
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diser Furier trachte nach einem
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ganz wohlfeilem Hoof. Etc.
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Gegen dem Abend hatt sich der Himmel
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wider bezogen, vnnd ist etwas vnder-
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lufts angestosßen.
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Den 30. Octobris. Nach dem es in der Nacht
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zimmlich geluftet vnnd geregnet,
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auch frisch worden, folgte ein nasser
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Morgen

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