Transkription
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Den 28. Octobris. Nach dem die ganze Nacht
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ein kalter Vnderwind gestrichen, haben wir
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dann auch am Morgen, vnnd zwar mit
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Schnee, vnnd zimmlicher Gefrohrne bÿ
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vnß angetrofen: Eß ist zwar die
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Sonne gegen 9 Vhren auch hervor ge-
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schienen, aber mit weniger Warme; so das
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heüt ein sehr kalter Morgen geweßen,
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vnnd was es denn annoch an Reeben
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stehenden Trauben (dann der herpst war
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noch nit halb fertig) für Nuzen gegeb-
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en, ist wohl zuerachten. Zwar in
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der Tiefe ist kein Schnee geweßen,
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auch nit so gar kalt. Herr Landt-
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Vogt Schindler hatt in gemein zuwimm-
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len erlaubt, mit Andingen, das iede
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Gemeind vmb solche Erlaubnus ihme
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ein Loisthaler zahlen solle. Wesß-
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wegen auch hier gewimmlet worden,
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vnnd ordnete auch ich, daß vnßere
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Leüt nach Mittag in vnßeren Reeben
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fortfahren sollten. Sonsten ist
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mir nit wenig selzam, das Herr
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Landtvogt vmb die Dispensation
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des Wimmlens halben ein Lois von
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ieder Gemeind geheüschen, da ihme
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doch diße Erlaubnus zugeben nit ein
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Haar gekostet, vnnd sollte schier die
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gemeine Evangelische Regel beobachtet
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werden: Quod gratis accepistis, gratis
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date1. Aber der Zeit ist es nit im brauch,
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vnnd nichts mehr gratis pro Deo et suis [...]a
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tura