Transkription
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der Reegen bis in die Nacht, vnnd
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zwar meistes zimmlich gewaltig. Die
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Nacht war still vnnd finster.
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Den 16. Augusti. Ist ein sehr füechter, an Spizen
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der bergen genebleter tag erfolget.
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Hernach scheinte die Sonne zimmlich her-
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für bis nach Mittag gegen 2 Vhren, da
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wider alles finster worden, vnnd gegen
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halber 4 Vhren ein starker Reegen gefall-
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en, welcher zimmlich lang gewahrt, her-
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nach zum oefteren sich widerholt, vnnd
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vnlustig worden: daß also die hofnung
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etwas Korns vnnder das tach zubringen,
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wider ganz entrunnen. Ich bin nach
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Mittag gangen vnßere Reeben in der
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Vechtenauw zu visitieren, hab gefunden,
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das der gestrige Hagel sehr vill ge-
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schaden, vnnd wo nit halben, doch ein drittel
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des Herpsts, hingenommen. Wo der Hagel
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ein berlin getrofen, waren dieselbe
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zersprungen, theil hebten schon an zufaul-
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en, vnnd fande also ich den Schaden zimmlich
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grosß. Gott segne daß vbrige. Auf
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die Nacht ist die Frauw Mueter mit der
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Schwöster Iosepha auß dem Grüenen-
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berg ankommen vnß zu visitieren.
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Caspar Weybel, welcher dato vnßere
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kleinen Zehendten eingezogen, klagte mir
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heüt, daß wegen wenigen Obs er nichts
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wüsste zubekommen. Wesßwegen ich
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ihme anerbotten, dennselben vmb halben
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Nuzen