Transkription
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geben können, sonderlich weilen der Ober-
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Lufta selbiges hargetriben. Doch hatt der güet-
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igste Gott alles abgewendt. Herr
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Pater Dietland ist nach Mittag gegen 2
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Vhren mit Herrn Pater Statthalteren von Cling-
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genzell, dahin spaziert, dem Heiligen Ro-
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senkrantz bÿgewohnet. Ich bin
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zu Hauß gebliben, gefaulenzet, vnnd
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habb also disen Heiligen Tag mit schlechter Andacht
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(leider) zugebracht. Sie seynd gegen
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5 Vhren alle nasß wider heimkommen.
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Dann vnderdesßen, namlich gegen halber 4
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Vhren hatt es einsmahls ein zimlichen
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Hagel, von Erbes-grosßen Steinen
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mit einem sehr starken Wasser-Guss
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abgeben, welcher vast eine halb stund
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gewahret, vnnd erschröklich alles vber-
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schwembt. Daß Wetter kam vber
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den berg, verziehete sich bis auf
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vnder Eschenz, vnnd obsich gegen Mammeren,
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ist nit zu zweyflen, das es grosser
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Schaden gethan nit nur in Reeben,
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sonder auch im Veld. Ich gedenke
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aber wohl, daß meine Sünd solches mehr
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als vber verdient, vnnd müsßen
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iezt die ienige, die es leiden müsßen,
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vnschuldige mit mir büesßen. Deus pro-
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pitius esto mihi peccatori. Herr Pater Ma-
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rian hatt daß Wetter in seiner Zuruk-
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kunft auch erfahren, dann er aller nasß
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heimkommen. Vnnd continuierte hernach
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der