Transkription
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anders nichts, als ein Reegen, vnnd
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starkes vngewitter zuerwarten, darzu
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die Wind stark gegen ein anderen
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gestritten, etc. Endtlich aber ist alles wider
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erstillet, vnnd ein rüehwiger Abend
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worden, das doch der Wind, aber ohne grosses
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brausen, fortgewähet, vnnd der Himmel
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sich villmahlen wider etwas ofen erzeigt.
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Den 6. Iulii. Am Morgen vor 3 Vhren
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hörte ich etwas geringena tonders, vnnd
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fieng ein zimmlicher vnderluft an zu wä-
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hen: folgte darauf etwas Reegen,
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so mithin ganz ernstlich gefallen, bis ge-
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gen 8 Vhren, da es wider eingehalten,
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vnnd stillete alles, war ganz küel,
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vnnd vnßerem güetigsten Gott wohl zu-
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danken, daß die iezt ettlich tag gewes-
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ene Hiz ein so milte Abküelung
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bekommen. Herr Pater Dietlandus, nach
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dem er hier celebriert, reitete gegen
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halber 7 Vhren auf Mammern, dahin er von
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selbigem Herrn Pfarherrn invitiert worden,
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zur Kirch Weÿhung zupredigen. Wir
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seÿnd zwar alle geladen worden, allein
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bÿ so nassem Wetter hatten weder Herr Pater
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Marianus, noch ich, einigen Lust. Nach
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Mittag seÿnd ettliche von vnßerem hauß
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auch dahin zur Kirbi gangen.