Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

19. Juni 1698 · Seite 330v · Scan 686
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Zeile 1
[330v] 1698

Transkription

Iunius
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mit Güeteren, sonderlich ...uchena, wie
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die Clingenzellische meistes seÿen, nit
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vill profitieren könte. Anlangend
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aber daß andere, wüsße ich nit zu sagen,
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was Eÿnsidlen1 etwann heüt oder Morgen
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wider möchte gewillet seÿn, weilen schon
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Gedanken gewesßen, wider einen Weltlichen
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OberVogten allhero zu sezen, auch möchte
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vorfallen, das mehr als dermahlen
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sich da befinden, allhero gesandt, vnnd
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also der Plaz so eng werde, daß mann
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selber ganz eng zu sizen hette. Wesß-
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wegen vnßer Seits einiger Einschlag nit
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könne gegeben werden, sonder müsßen wir
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vnß gänzlich auf das beziehen, was Ihre
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Fürstlich Gnaden möchten gesinnet seÿn: versich-
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eren doch, das Eÿnsidlen, wenn in etwas
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zu thuen möglich, nichts abseÿn, sonder nach
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allen Kreften bÿzuspringen, geneigt werde
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erfunden werden. Des Freÿ hauses
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selber, weilen Ihro Hochwürden Gnaden selbsten
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von einer Recognition verdeüten, vnnd
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solches der herrschaft, Zehendten, vnnd anderen
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der herrschaft zustendigen Rechten nit
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præindicierlich seÿe, werde hofentlich keinb
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sonders bedenken seÿn, als lang ein Geist-
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licher darinn size. Sollte aber heüt oder
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Morgen ein Weltlicher dahin gesezt werden,
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were schon die condition zu melden etc. Mann
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discurrierete zimmlich lang darüber: endtlich,
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er von Moorwÿlen vmb gesagten Aker,
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(den Er Streit-Aker genambset) et-
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was

Anmerkungen

a Nicht lesbar.
b Unsichere Lesung.
1 Die Benediktinerabtei Einsiedeln liegt in der gleichnamigen Gemeinde im heutigen Kanton Schwyz. Sie wurde 934 gegründet und förderte 1602 die Gründung der Schweizerischen Benediktinerkongregation.Bibliografie