Transkription
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seÿe, welcher nit Sonnen-Schein habe;
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so hatt doch der heütige vnß die Sonne
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nit ein mahl sehen lasßen.
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Den 15. Iunii. Nach ganz nasßer, vnnd beständ-
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ig mithin beßer, mithin heftiger regnender
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Nacht folgte ein gleicher Morgen, vnnd reg-
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nete beständig, bis nach Mittag, wo es
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aufgehört, vnnd darfür ein kalter Ober-
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Wind angestosßen, der doch am Himmel nichts
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helles machen können bis in die Nacht. Daß
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Gewäsßer war so stark auß dem Schön-
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enberg gegen dem Clingenzeller Aker,
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daß es alle Gräben vberlofen, vber den
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Aker (so frisch geakeret ware, getrungen,
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vnnd schier als ein zimmlicher bach gegen
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dem Tobel hinüber durch daß gegen vnserem
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Hauß stehende Wäldlin gelofen, wo es
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endtlich so stark worden, daß ein zimmlich
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grosße Schlipfe vnderhalb angegangen,
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so sich bis an den Hag gezogen, vnnd dorten
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still gebliben)a. Ich hab am Morgen frühe
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die Knecht (vneracht es Sonntag ware,
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vermeinte doch, es were ein vernünft-
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ige Vrsach es zuthun) geschikt, das sie
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oben daß Wasßer durch die Clingenzeller
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Strasß hinder sich gegen dem Tobel richteten,
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so sie mit grosßer Arbeit gethan,
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sonsten wer der Schaden noch vill grösßer
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worden. Vnnd hatt doch noch auß dem
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Schönenberg gegen dem hinderen Tobel
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so