Transkription
1
auch den braunen Kittel auf ein Seiten ge-
2
worfen, hinwider daß Weyber Jüpplin ange-
3
legt, vnnd also hinder den Schweinstahl gangen,
4
wo er wollen vber das tach hinüber. Mann
5
fande ihnen mit Fischen vmbgehen; befragte der-
6
etwegen ihne, woher er selbige hette. Antworte-
7
te, daß er zu Eschenz vber Nacht gewesen, vnnd
8
mit einem Fischer in Mitte der Nacht auf den See
9
gefahren, fischen helfen, vnnd die Fisch (vssert
10
einem Esch, denn er gestohlen zuhaben bekennt)
11
für sein besoldung bekommen: hatt auch deren
12
einen oder 2 würklich in vnßeren Fischkalt
13
gelegt, villeicht, daß er sie wider holen
14
könnte. Mir war ganz nit glaub-
15
lich, daß ein Fischer ihme solche Fisch gegeben,
16
sonder ich glaubte vill ehender, daß er einem
17
vber sein Kalt gebrochen, vnnd abgetragen.
18
Ich verweilte mich mit ihme vast eine starke
19
halbe Stund, vnnd könte nichts richtges
20
auß ihme bringen: befahl deretwegen
21
ihme alles, was er mitgebracht, xxxa
22
wider zugeben, vnnd die Schlosß Wiß hinunder
23
zu iagen: etc. Er bettete, daß mann ihmeb
24
mit streichen verschonen, vnnd ein Stuk brodt,
25
den hunger zustillen, schenken wolte: so ich
26
gleich befohlen. Vnnd hatt darüber der Hauß-
27
Knecht ihme also den Weeg hinunder gezeigt,
28
er aber hatt vnden geschwenkt, vnnd ist
29
dem Wäldlin zugangen gegen Mammeren,
30
mit sagen, er wolle sein Cameraden suechen etc.
31
Wir wollten gar nit zweifeln, das sein
32
Camerad