Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

8. Juni 1698 · Seite 315v · Scan 656
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Zeile 1
[315v] 1698
Zeilen 9–14
Steinegg tandem fructus iterum avehit ex horreo nostro, et pro iis pactum solvit.
(lat) Steinegg führt die Früchte endlich wieder aus unserem Speicher ab und bezahlt dafür den vereinbarten Betrag.

Transkription

Iunius
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dem Meÿen Neüw sich vergleichen. Doch
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ist der Vnderluft zimmlich frisch geweßen.
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Nach dem ich wider Herrn Ober Vogt zu Stein-
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egg vor Tagsazung zu Frauwenfeld
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vmb die vnß in Spicher auftringende
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vnwährschafte Grund Zinß Kernen
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7 Mutt, geklagt, vnnd er vor selbigem
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Ober Ampt ohne mein wüsßen vorgegeben,
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ich hab die Frucht angenommen, vnnd habe
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ihn darumben quittiert (so alles ein
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schandtliche Vnwahrheit geweßen) ist
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endtlich Herr OberVogt Ryepli mit ihme
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vor hochgesagtem OberAmpt derge-
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stallten vber ein kommen, daß Herr OberVogt
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den Kernen wider abholen, hinwider für iedes
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Malter Steiner-Mäß 3,75 Gulden bezahlen
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solle. Nach demme nunn ich vmb die
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lieferung dißes Gelts vnnd Abfuhr
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dises Kernen oefters bÿ Herrn OberVogt zu
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Steinegg sollicitiert, aber nichts auß-
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würken mögen, bis endtlich ich ihme
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verdeütet, daß leichtlich noch mehrere
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Vnkösten, vnnd ihme geringer Respect
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darauß erwachßen möchten etc. hatt er
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endtlich verwichener Tagen seine Fuhr
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auf Eschenz gesandt, die gesagte vn-
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währschafte Frucht abgeholt, vnnd dar-
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für die bedingte 3,75 Gulden an lauter
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Zürricher Münz bezahlt, aber der 6 Gulden
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vnkösten, auch des nit geliferten oder
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aufgestellten Zehendtes nit gedenkt. Ich
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aber

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