Transkription
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Den 30. Maii. Ist der Himmel zwar
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meistes hell geweßen: Aber gegen
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Morgen vnnd Norden erzeigte sich ein
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starkes Gewülk, welches vnß ein
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nit Sonnenscheinigen Tag Vorgebildet:
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masßen auch erfolget, dann gegen
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9 Vhren fieng es an ein zimmlichen
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Spruz, ohngefahr einer halben Stund
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lang zugeben, heiterte hernach wider,
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vnnd wechslete den ganzen Tag ab etc.
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mit allerlei Winden: so wir auf
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dem See, auf welchem vnß heüt Morg-
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en vnßer alte Mesßmer Johannes
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nur gar zu wohl erfahren. Wir
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fahrten vmb 6 Vhren vom Vendenbach
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an, kamen vmb halber 10 Vhren auf Cell,
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wo wir erstens in vnßer hauß, Herr
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Pater Marian bald zu seinen baaßen, (welche
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ihme ein paar Leinten (Linnen)a Rök mit Gold
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es Diener auf daß Stirzgrüth gan-
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gen, die Reeben visitiert, vnnd dem
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Reebmann, den ich eben dorten ange-
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trofen etwas Gelts auf das Reeb-
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Werk geben etc. Hernach in vnßer hauß,
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wohin auch Herr Pater Marian kommen, vnnd
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Herr Johannes Gretsch Cappellan, sambt
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Herrn Jörg Philipp Müller, gekehrt,
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dorten