Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

26. März 1698 · Seite 269r · Scan 563
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Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[269r] 1698
Zeilen 5–7
Pater Dietlandus in Clingencell concionatur.
(lat) Pater Dietlandus predigt in Klingenzell.
Zeilen 17–19
Domus Kehlhof ruinosa, reparatur.
(lat) Das baufällige Haus auf dem Kehlhof wird instand gesetzt.
Zeilen 23–26
Dominus Escher in Gyrsperg emit Gallum et gallinas indicas.
(lat) Herr Escher von Girsberg kauft einen Truthahn und Truthühner.

Transkription

Martius
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wirdt ihme selber darmit wenig guten
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Namens machen.
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Den 25. Martii. Continuierte der vnder-
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luft annoch, vnnd ward ie lenger
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ie kelter: doch erzeigte sich der Himm-
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el meistes glanz. Herr Pater Dietlandus
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gieng heüt auf Clingenzell, predigte
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dorten, vnnd celebrierte etc. Vnnd
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begleitete ich ihnen dahin vnnd zuruk. Etc.
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Den 26. Martii. Ist der vnderluft stiller gewesen
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als gester, vnnd sezte sich allgemach,
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liesß meistes bezogenen Himmel etc.
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bis gegen 10 Vhren, da der tag schön hell vnnd
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warm worden, vnnd ist also geblieben biß
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in die Nacht. Ich spazierte nach
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Mittag auf vnder Eschenz, mit samb Herrn Patri
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Dietlando, wo ich zu Erbesßerung deß
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ruinosen Kählhofs zimmerleüt hatte.
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Fande alles ellend vnnd blöd, derge-
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stallten, daß ein zimmlicher vnkosten
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erforderet ward. Ich visitierte
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beneben auch den Spicher, vnnd gieng dar-
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über wider nacher Hauß. Fande
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dorten ein botten von Gÿrsperg von
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Herrn Eschern, welcher etwas welschen Geflüg-
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els verlangt, vnnd hatte vnßere hauß-
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halterin ihme würklich ein welschen
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Hanen per 2 Florin vnnd 2 hennen per 19 Batzen
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zugestellt.

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