Transkription
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vnnd ein vnrüehwige Nacht gemacht.
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Den 9. Februarii. In der Nacht tobete der Wind er-
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schröklich, vnnd liesß vnß wenig Ruhe:
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warf die Felladen vor meinem Zimmer
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mit grosßem Tumult auß den Haken,
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darmit sie aufgespert waren, vnnd
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brausete dergestalten, daß wir wenig
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Ruhe haben könten etc. Regnete dar-
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neben, vnnd iagte den Schnee zimmlich
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stark zu Wasßer. Auf den
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kommen, mit einem Brieflin von Herrn
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Patri Beichtiger, der vnß alle einladete
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zu einem Stüklin Wildpräth in der
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Faßnacht. Wir antworteten
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mundtlich, daß wir den mornderigen
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Tag erwarten wollen, vnnd so das Wetter
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nit vngünstig, werde iemand von
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vnß kommen aufzuwarten. Der
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Tag hatte beständig nit kalten vnderluft,
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der gegen der Nacht sich vberal gewendt,
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vnnd kälter, auch wider zimmlich stark
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worden, doch nit so stark als gestert.
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Den 10. Februarii. Festo S. Scholastica war der
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Wind am Morgen nit so stark, als kalt,
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vnnd gefröhrte wider alles: hatt auch
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in der Nacht etwas weniges Schnee Aschen
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außgestreüwet, daß wider alles etwas
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weisß worden. Vnnd continuierte der
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Luft den ganzen Tag biß in die Nacht,
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sehr kalt. Herr Pater Dietland vnnd ich
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wollten