Transkription
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Den 20. Octobris. Wähete beständig ein zimlich
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starker vnderluft, machte meistes Sonnen-
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schein, aber in der Nacht bedekt vnnd Reegen-
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Wetter etc. war hernach ganz still, vnnd
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ein rüehwige Nacht. Nach Mittag
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ist Herr Pater Statthalter zu Clingenzell mit seinem
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Mit-Conventualen Herrn Patri Vrbano , vnnd ihrem
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Amptmann zu Cell Johann Conrad Freÿ allhero spaziert,
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haben sich nit vngern zu dem NachtEsßen ein-
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laden lasßen, vorhero aber mit ein anderen
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gekurtzweilet. Wir sizten in fründtlicher
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Conversation bÿ ein anderen bis vber 9 Vhren,
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da wir aufgestanden, vnnd bald von
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ein anderen, sie nacher Clingenzell, wir
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aber ein ieder in sein Gewahrsambe gangen.
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Den 21. Octobris. Fanden wir ein ganz nassen
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Morgen, dann es hatte vast die ganze Nacht
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geduftet, vnnd hangete am Morgen ein
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diker Nebel an den Bergen. Ich schikte
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heüt dem Herrn Obervogt Rÿeple 20 ge-
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meine Reichsthaler mit 20 Batzen pittend,
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dißere nur, laut seines Versprechens
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gegen 20 Französische Thaleren abzuwechs-
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len. So er mir gethan etc. dann gegen
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Reichsgelt könte ich gegen einem gemein-
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en Thaler nur 28 Batzen haben. Gegen
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einen Französischen Thaler aber kriegte ich
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30 Batzen. Daß also ein guten Nuzen dar-
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von haben können. Eß ist am
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Morgen ein Bott von Schafhausen von
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Burg-Ambt etwas nachzuschlagen:
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so mich zimmlich bemühet. Er ist neüwlich
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auch