Transkription
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Den 15. Octobris. Ist ein ganz feiner, stiller,
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vnnd zimmlich warmer Tag gewesen.
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Wesßwegen ich auf Schafrat spaziert,
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den Weybel vnnd vnseren Reebmann
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Caspar Weybel mit xxxa mir nemmend:
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besichtigte die Grichts- vnnd Zehendt-
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Marken gegen Steinegg, Könte aber
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nit alle finden, Nach demme wir dorten
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lang herumb gelofen. Ich hatte bÿ vnß
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auch den Heinrich Yßleren, als welcher
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mit seinen Elteren vill jahr auf Schaf-
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rat gehauset: er wüsste vnß aber
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wenig zu zeigen. Gegen 2 Vhren
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giengen wir vber Bornhausen wider
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zuruk, vnnd visitierten alle Torkel
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derselbigen Bauren, fanden, das ihnen
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ehrlich Wein erwachßen, vnnd führten
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eben heüt vnßere Knecht den Zehendten
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von dorten vnnd von Windhausen
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in vnßeren Keller, vnßer mit Freüw-
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denfelser halb gefülltes Fasß völlig
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einzufüllen. Nach demme Wir
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heimkommen, gab ich dem Weybel vnnd
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Caspar Weybel vnßerem Reebmann
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noch ein Trunk: ich aber verrichtete
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mein Gottsdienst. Nach 6 Vhren,
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als wir schon zu Tisch gesesßen, kommen
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Reverendus Pater Serenus vnnd Bruder Hylarius Capucini, so
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im Nusß Bettlen sich aufgehalten, vnnd brachten
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ein zimmlichen Stumppen Nusß allhero, pittend,
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disere Gelegenlich ihnen nacher Frauwenfeld
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zuverord-