Transkription
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sprochen, werde ihme auch halten müsßen.
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Wann aber, sagte er, Herr Statthalter an ihne
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schreibte, warde er villeicht sich mit
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Willen dahin verstehen. Nein, antwort-
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ete ich, ich werde nit schreiben, sonder möge
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er selbsten sehen, was zuthun: mir seÿe
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nit Angst vmb ein Reebmann, finde
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deren 6 für einen, vnnd seÿe mir hie-
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mit nit vill daran gelegen; weren deren
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ettliche etc. Ich gehe (redte Caspar)
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in mich selbst, bekenne, daß mich aus Zorn
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vberÿlet, vnnd sorge wohl, daß ich mein
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Handel nit besßere. Wann ich aber solte
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wüsßen, daß ich dem herren zu wider, wolte
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ich nit anhalten. Wann aber ich hofnung
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könnte haben, das Meine Buoben heüt oder
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morgen mir sollten können in disem dienst-
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lin nachkommen, wolte ich sehen, wie ich
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es machte. Ich kan nichts ver-
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sprechen, sagte ich, dann ich heüt hier,
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morgen anderstwo bin, vnnd wolte
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mein sucessor an meine Wort nit ge-
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bunden seÿn. Doch glaubte vnnd trauwe
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ich, das so lang einer sich wohl haltet,
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mann ihnen nit verstosßen werde,
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es möge hernach Statthalter seÿn, wer
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wolle. Jezt seÿe es an dem, weilen
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er mir abgesagt, daß er sehe, wie
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er sein Sach anderstwo anordne. Mir
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seÿe ganz gewüsß, daß er sein Sach nit
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besßere; vnnd sage iedermann, er
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werde ein grosßen Reüwen haben, daß
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er von Freüwdenfels abgeschieden.
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Allein was einer selbsten thut, müesße
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er auch leiden. Dato hab ich noch
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keinen